Documentation.

Im April 2020 starteten wir mit der Planung unserer Abschlussprojekte. Zuerst beschäftigten wir uns mit der Ideenfindung. Diese werteten wir dann regelmäßig aus und versuchten mithilfe verschiedener Techniken unseren Kerngedanken zu einem echten Konzept zu entwickeln. In virtuellen Gruppentreffen tauschten wir uns untereinander aus, um so auch das wertvolle Feedback unserer Kommilitonen zu hören. Mitte Juni 2020 standen wir schließlich am Anfang der Umsetzung. Der Weg zum Ziel ist selten geradlinig. Durch die Bewältigung von zahlreichen Hürden konnten wir Einiges an Erfahrung mitnehmen. Im Folgenden geben wir einen Einblick in die Schwierigkeiten und Überraschungen hinter dem ganzen Prozess.

Wie hast du es geschafft,
inspiriert zu bleiben?

Laura – “Ich habe mir von Anfang an einen klaren Leitfaden erstellt. Skizzen haben zusätzlich geholfen, sich das Ganze schon einmal vorzustellen.”
Finja – “Da mir das Thema auch persönlich am Herzen lag und ich mich schon immer mal in Animation und Storytelling ausprobieren wollte, habe ich mir diese Motivationsgründe immer wieder vor Augen gehalten.”
Elias – “Kaffee!”
Melike- “Mein Thema behandelt die Gleichberechtigung der Frauen in der Arbeitswelt. Jedes Mal, wenn ich eine individuelle Persönlichkeit gesehen habe, war ich inspiriert. […]  Da das Zuhause des Einzelnen ein Rückzugsort ist, wo sie Stress ablegen und Dinge entspannter betrachten können, motiviert mich der Gedanke, dass sich Menschen mit meinen Interior Elementen in ihrem Zuhause umgeben und Freude an ihrer Ästhetik haben.”
Nikolas – “Ich habe einfach versucht, meine Vision von Anfang bis Ende zu verfolgen…”
Melissa – “Ich habe ein Thema gewählt, das mich sehr interessiert und versucht, so ästhetisch wie möglich umzusetzen. Kleine Erfolge und viele kleine Meilensteine sind sehr belohnend.”

Was war die größte Herausforderung bei deinem Projekt?

Ludwig – “Bei mir war es der technische Aufbau. Als ich mein Projekt das erste Mal ausgestellt habe, hatte ich keine Ahnung, ob es überhaupt klappt. Also habe ich mehrere Monate quasi spekulativ daran gearbeitet, ohne zu wissen, ob es am Ende wirklich was wird.”
Oday – “Die größte Herausforderung an meinem Projekt war es, ein authentisches Gespür für die Zeichentrickfilme der 1930er Jahren zu entwickeln. Die Animationen sollten flüssig und so lebendig wie möglich erscheinen. Gleichzeitig war es genauso wichtig, dem Projekt seine eigene Identität zu geben.”

Inwiefern hat
die Pandemie
deinen Prozess
beeinflusst?

Claudius – “Der Prozess meiner Arbeit wurde sehr stark durch die Pandemie-Situation beeinflusst. Einerseits waren geplante Aufnahmen mit großen Menschenansammlungen nicht zu realisieren. Doch viel interessanter war, wie das künstlerische Konzept unter der Situation neue Formen angenommen hat. Die Überlegungen zur Vergänglichkeit der bisher bekannten Norm hatten sicherlich großen Einfluss auf das Resultat meiner Arbeit.”
Viktoria – “Als ich beschlossen habe, mein Projekt auf 3D zu basieren, statt die Verzerrung komplett in 2D zu zeichnen, hat sich bei mir ein riesiger Knoten im Kopf gelöst.[…] Als dann noch die Musik hinzu kam und der „fallende“ Strudel, hatte ich zum ersten Mal das Gefühl, dass ich meine Gedanken und Emotionen endlich visualisieren konnte. Das war ein extrem erleichterndes Gefühl.”
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